Angelinas Brüste

Als ich das erste mal die Schlagzeile gelsen habe, dachte ich mir auch „Naja okay, keine Brüste mehr, harter Schritt aber ein Zeichen. Wird nu sicher Werbung machen für Brustkrebsvorsorge usw.“

Und dann habe ich den ersten Bericht gesehen.

Ich meine, ja mei, ne Brust OP. Ein chirurgischer Eingriff ist immer mit Gefahren verbunden, allerdings hat sie sich weder das ganze Brustgewebe entfernen lassen, noch wäre davon etwas zu sehen, da sich die gute in einer finanziellen Situation befinet, die es ihr erlaubt die besten Spezialisten mit der Neugestaltung ihrer Brüste zu betrauen. Die sehen hinterher sicher besser aus als vorher.

Aber natürlich, sie ist ja sooo Stolz und Mutig und Selbstsicher. Wenn ich mir überlege, was Menschen alles mit ihrem Körper anstellen, dann ist das nur ne erweiterte Busen OP. Standart bei den Promis.

Wenn die Dame nun glücklicher ist und sich besser fühl, bitte.

Aber sie ist deswegen kein Positives Beispiel, denn das Zeichen was sie setzt ist nicht positiv.

Es ist nicht „aus Angst vor dem Krebs lebe ich nu ohne die Bestätigung meiner weiblichkeit“ sondern vielmehr „Ich kann es mir Leisten ohne Diagnose meinen Körper zu verstümmeln und ihn danach nach neusten ästhetischen Vorstellungen zu rekonstruieren“.

Schönheit über alles.

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Die „Identitären“

Die Identitären

 

„Ihr wollt wissen, wer wir sind? Woher wir kommen? Was uns bewegt? Wir werden es euch verraten:

Wir sind der Wandel der Zeit, wir sind der Wind der Bewegung, die nächste Generation. Wir sind die Antwort auf euch, denn wir sind eure Kinder.

Entwurzelt und orientierungslos habt ihr uns in diese Welt geworfen, ohne uns zu sagen wohin wir gehen sollen, wo unser Weg liegt. Und alles was uns Orientierung hätte geben können, habt ihr zerstört. Die Religion habt ihr zertrümmert und so finden nur wenige von uns in den Trümmern dieser Gesellschaft noch Zuflucht.

Den Staat habt ihr entwertet, und so will niemand von uns mehr dem Ganzen dienen.
Die Familien habt ihr entzweit, und so sind Scheidung, Streit und Gewalt unsere “heimische Idylle” geworden. Die Liebe habt ihr reduziert, und so bleibt uns statt tiefer Verbundenheit nur der animalische Trieb. Die Wirtschaft habt ihr ruiniert, und so erben wir euren Berg von Schulden.“

„Unsere Geschichte, unsere Heimat und unsere Kultur geben uns, was ihr uns genommen habt. Wir wollen nicht Bürger der Welt sein, denn wir sind mit unserer eigenen Heimat glücklicher. Wir wollen kein Ende der Geschichte, denn unsere Geschichte gibt uns keinen Grund sie zu beklagen.

Wir wollen keine multikulturelle Gesellschaft, denn in ihr geht unsere eigene Kultur unter. Wir sind anspruchsloser als ihr, und doch wollen wir soviel mehr!“

„Als drastischster Erfolg von Multikulti erleben wir heute eine grassierende Islamisierung, deren Bekämpfung unser Hauptanliegen sein muss. Wir müssen dazu den Bürgern das Wesen des Islams und seine Inkompatibilität mit unserer Kultur und unserem Staat aufzeigen. Gleichzeitig müssen wir die Fortschritte der Islamisierung, ihren Zusammenhang mit der Masseneinwanderung genau beleuchten.“

“ Es ist der ethnische Masochismus, die Ideologie der totalen Gleichmacherei, des schrankenlosen Globalismus, eines manischen Antifaschismus, der alles und jeden als “Nazi” diffamiert, was diese Atmosphäre ausmacht.“

Und ihr wollt mir erzählen, ihr seid keine Rechten?

jetzt mal im ernst.

Was seid ihr dann?

wer hetzt gegen Volksgruppen, die in den Unterschichten der Gesellschaft und in der Jugengruppen unbeliebt sind?

Gibt ihnen die Schuld an der Jetzigen Situation?

Nazionalsozialisten taten das.

Mit Juden, Homosexuellen, Sinthi und Roma, geistig Behinderten und Andersdenkenden.

Oh ja, sie wurden vom Volk gewählt.

Von den selben Schafen, die diesen Spasten folgen.

Neue Generation, gleicher Schmu.

Seht hin!

Islamhass ist nicht tolerierbar.

Und von da aus ist es nicht weit.

Aber sie können sich nicht wehren

Deswegen darf man nicht töten.

Keine kleinen Tiere.

Grossen Tiere.

Fische.

Fliegen.

Haustiere.

Meerestiere.

Mikroorganismen.

Pilze (Denn sie sind weder Pflanzen noch Tiere)

Und Pflanzen.

Denn all das macht unser Ökosystem aus.

Warum darf ich da eingreifen?

Ich fühle mich schlecht deswegen.

Ich schäme mich. Wegen dem Fleisch.

Es steht mir nicht zu.

Dafür bin ich nicht gut genug.

Bin ich schlecht?

Herr S. hat sich gestern diesen Blog zu gemüte geführt.

Er ist verletzt. Bin ich so böse?

Ich möchte doch nur verstehen, was in mir vorgeht.

Er sagt, ich stelle ihn falsch da. Als Scheissfreund.

Das ist er nicht.

Er ist einfühlsam, liebevoll, verständnissvoll und ein wirklich begabter Musiker.

Aber manchmal kann ich nciht mehr. Ich hasse alles und jeden und weil ich mir das nciht zugestehe, weil ich gelernt habe, dass Hass falsch ist und jeder selber Schuld ist, deswegen Hasse ich mich dann, wenn ich mich doch mal dazu herabgelassen habe jemand anderem die Schuld zu geben. Jemand anderen zu Hassen.

Und nun versuche ich das ganze vorsichtig zu lernen.

Hass in kleinen Dosen rauszulassen.

Hier.

Ist das falsch?

Bin ich schlecht?

Schlecht, weil meine Kraft nicht reicht um es zu lassen?

Kirchentag

Hamburg war eine schöne Stadt.
Naja es gab viel Streit.

Aber Hamburg war schön.

Viel Kletzmer gesehen, das Panoptikum, das Miniaturwunderland, den Hafen, eine Jüdische Kelly Family, Baby-Eulen, ein Alternatives Viertel,  einen Verrückten Plattenladen, den grössten Saturn Europas, eienn coolen Burgerladen (Jim Blox), viele Bekloppte Christen, harte Böden, seltsame Menschen, coole Straßenmusiker (David Senz) und ganz viel mehr.

Ich hatte vorher viel Anst.

Dass sich Herr F. und Herr S. nicht benehmen können.

Es hat geklappt.

Ich bin stolz.

Beinahe hätten wir uns getrennt. Aber wir sind stärker.

Ich wüsstem nicht wie es anders sein sollte.