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Vor sieben Jahren

Sass ich alleine mit einem Bier und meiner Gitarre am Strand.

Ich wusste nicht, wie es weiter geht. Nur das ich in 2 Tagen zuhause auszieh. Ohne Plan, ohne Geld, in die Wohnung meines besten Freundes.

Es folgte die schlimmste Zeit meines Lebens, einsam in Hagen, einsam in Berlin. In der beschissensten Beziehung ever.

Ich habe Freunde verloren in diesen sieben Jahren und Freunde gewonnen. Ich habe geblutet und bin geheilt, ich bin verloren gegangen und habe mich gefunden.

Ich habe ein Studium geschmissen, eine Ausbildung gemacht, war Bufdi, Thekenschlampe, Zimmermädchen, Meisterschülerin, Schlampe und Braut.

Bald bin ich 3 Jahre verheiratet, bald bin ich Meisterin und manches hat sich doch nicht geändert.

Die Depression begleitet mich, ich habe nach langer Zeit wieder eine offene Wunde.

Manchmal weiss ich nicht, wofür. Manchmal fühle ich mich so fucking sinnlos.

Aber manchmal, manchmal erlebe ich unfassbare Glück. Glück, das ich mir vor 7 Jahren nicht vorstellen konnte.

Also, war es das wert?

Warscheinlich. Hoffentlich.

Btw, meine Vergewaltigung jährte sich letztens zum neunten mal und ich habe nicht daran denken müssen. Vielleicht bin ich mit manchem tatsächlich durch.

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